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Sauerland Sehenswürdigkeiten Sauerland

Sehenswürdigkeiten und Highlights im Sauerland

Als eine der beliebtesten Ferienregionen in Deutschland gilt das Sauerland mit einer großen Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Schon immer übte die sehr abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit vielen sehenswerten Museen, kulturellen Höhepunkten, Seen und Talsperren eine immense Faszination und Anziehungskraft auf Ausflügler, Urlauber und Touristen aus.verbringen möchten. Ein Urlaub im Sauerland lohnt sich zu jeder Jahreszeit. So halten der Frühling und der Sommer für die Gäste eine große Auswahl an Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten (wie z. B. die Sommerrodelbahn im Sauerland) bereit. Im Herbst und im Winter warten farbenprächtige Wälder und tief verschneite Landschaften auf die Besucher aus Nah und Fern.

Burg Altena

Burg Altena im Sauerland Die Burg Altena, auf einem Bergsporn des Klusenberges gelegen, gilt als Sehenswürdigkeit allerersten Ranges, denn sie ist eine der beeindruckendsten Burgen des gesamten Sauerlands. Nach einer Legende wurde die Burg zu Beginn des 12. Jahrhunderts vom Grafen von Berg errichtet. Im Jahr 1912 errichtete Richard Schirrmann auf der Burg Altena die erste ständige Jugendherberger weltweit. Diese Burg gilt als die Keimzelle der Internationalen Jugendherbergsbewegung. In den Jahren 1934 und 1999 wurde diese Jugendherberge nochmals vergrößert. Nachdem die Burg Altena im Jahr 2000 einer aufwändigen Umgestaltung unterzogen wurde, finden sich heute in der Burg zahlreiche verschiedene Museen. So findet der interessierte Besucher auf der Burg das Deutsche Wandermuseum und das Märkische Schmiedemuseum. Zudem ist auf der Burg Altena das Museum der Grafschaft Mark eingerichtet. Dieses Museum befasst sich mit der Historie und dem Leben der Adligen auf der Burg, aber auch mit dem Leben der einfachen Bauern über die Epoche der Frühzeit über das Hochmittelalter bis hin zur Neuzeit. Im Museum der Grafschaft Mark wird ein besonderes Augenmerk auf die Museumspädagogik gelegt. Kleine Besucher können sich hier auf eine sehr spannende und unterhaltsame Schatzsuche begeben oder aber den beschwerlichen Weg eines Knappen hin zum Ritter am eigenen Leib nacherleben Ursprünglich war auf der Burg Altena auch das Deutsche Drahtmuseum untergebracht. Dieses Museum wurde im Jahr 1965 eröffnet und zog im Jahr 1994 in ein sehr großzügig angelegtes und eigenes Domizil im umgestalteten ehemaligen Mädchengymnasium unter der Burg Altena um. Im Deutschen Drahtmuseum zeigt sich, dass ein Leben ohne Draht nahezu undenkbar wäre. Denn dann gäbe es keine Kleiderbügel, Büroklammern, Telefonkabel oder andere Gegenstände des täglichen Bedarfs. Alljährlich findet auf der Burg Altena der sogenannte „Burgrock“ statt, bei dem sich neben etablierten Rockbands auch Nachwuchsbands aus dem Märkischen Kreis präsentieren. Das Burgrestaurant zeichnet sich für das leibliche Wohl der Gäste aus Nah und Fern verantwortlich. In dem Restaurant werden auch Höfische Tafelrunden angeboten. Dabei wird das Mahl von Gaukeleien, Zaubereien und mittelalterlicher begleitet. Der vorhandene Rittersaal kann für Feiern jeglicher Art oder für Firmenveranstaltungen angemietet werden.

Burg Bilstein

Burg Bilstein Die Burg Bilstein, eine sogenannte Höhenburg, liegt im Stadtteil Bilstein in der Ortschaft Lennestadt. Die Burg wurde von dem Edelherren von Gevore zwischen den Jahren 1202 und 1225 auf dem Rosenberg errichtet. In heutiger Zeit befindet sich in der Burg Bilstein eine sehr schöne Jugendherberge und die Burg ist seit dem Jahr 1979 im Besitz des „Deutschen Jugendherbergswerks“. Zwei Rundtürme, der Hohenkampturm und der Kapellenturm mit einem Durchmesser von jeweils acht Metern, beherrschen die Burg Bilstein optisch. Die beiden Türme sind durch einen Tunnel, der unter dem Burghof verläuft, miteinander verbunden. Über eine Treppe erreicht man anschließend den eigentlichen Hauptbau der Burg. Die Sicht auf die Burg vom Stadtteil Bilstein aus ist besonders bei Fotograft beliebt. Parkmöglichkeiten finden sich sowohl direkt an der Burg als auch in Bilstein selbst. Neben einem Fußweg von Bilstein zur Burg führen auch einige Wanderwege an der Burg Bilstein vorbei. Dazu gehören zum Beispiel der Robert-Kolb-Weg oder der Siegerlandweg, beides Hauptwanderstrecken des „Sauerländischen Gebirgsvereins“. Zudem gibt es neben einem Wanderweg nach Jäckelchen noch den Rundweg Rosenberg.

Atta-Höhle in Attendorn

Atta-Höhle in Attendorn, Sauerland Die Atta-Höhle, auch bekannt als Attendorner Tropfsteinhöhle, gilt als eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen von ganz Deutschland. Jährlich besuchen circa 350.000 Gäste die Atta-Höhle, was diese Tropfsteinhöhle zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor für Attendorn macht. Entdeckt wurde die Höhle im Jahr 1907 von Steinbrucharbeitern und noch im gleichen Jahr für den Tourismus erschlossen. Die bis derzeit bekannte Gesamtlänge beläuft sich auf rund 6.600 Meter, davon sind etwa 1.800 Meter für Touristen zugänglich. Neben zahlreichen Sinterfahnen mit Namen wie „Ionische Säule“ oder Eisbär warten farbenprächtige Stalagtiten und Stalagmiten auf den Besucher aus Nah und Fern. Kommentierte Führung durch die leicht begehbare Höhle finden alle 15 Minuten statt und dauern in etwa 40 Minuten. Auch für Kinder sind solche Führungen ein sehr spannendes und aufregendes Erlebnis. Die Temperatur in der Atta-Höhle beträgt konstante neun Grad Celsius und die Wege sind etwas feucht, daher empfehlen sich festes Schuhwerk und eine Jacke für den Höhlenbesuch. Im „Höhlenrestaurant“ können die neugewonnenen Eindrücke nach dem Besuch in der Atta-Höhle verarbeitet und ausgewertet werden. Käsefreunde finden hier den bekannten Atta-Käse, der durch seinen unverwechselbaren Geschmack, den der Käse aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und dem besonderen Klima erhält, besticht und überzeugt. Der Eintritt für einen Besuch in der Atta-Höhle beträgt für Kinder von 5 bis 14 Jahren 4,50 Euro und für Erwachsene 7,50 Euro. Die genauen Öffnungszeiten sowie weiterführende Informationen finden Sie Internet unter www.atta-hoehle.de oder erhalten Sie telefonisch unter 0 27 22/93 75 – 0.

Balver Höhle

Balver-Höhle im Sauerland Die Balver Höhle ist eine Karsthöhle und liegt nahe der Ortschaft Balve. Diese Höhle wird zumeist für Kulturveranstaltungen genutzt und gilt als die größte offene Hallenhöhle in ganz Europa. Die tunnelförmige Halle reicht etwa 70 Meter in den Berg hinein und besitzt zwei abzweigende Nebenarme. Diese Halle ist an ihrer breitesten Stelle 18 Meter breit und zwölf Meter hoch. Im Jahre 1690 wurde die Balver Höhle das erste Mal urkundlich erwähnt und im Jahre 1815 das erste Mal untersucht und auch vermessen. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden bei Grabungen in der Balver Höhle die Knochenreste von zahlreichen eiszeitlichen Tieren Steinartefakte gefunden. Sie lassen Rückschlüsse auf das eiszeitliche Klima und das Leben der Steinzeitmenschen und deren Ernährung zu. Sogar menschliche Skelettreste wurden in dieser Sehenswürdigkeit entdeckt, diese konnten auf ein Alter von etwa 10.400 Jahren datiert werden. Aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre wird die Höhle seit dem Jahr 1922 sehr gern für Musik- und Theateraufführungen genutzt. In der Höhlenhalle können bis zu 2.000 Menschen gemeinsam feiern oder die einzigartige Akustik bei Konzerten genießen. Zudem nutzen zahlreiche Unternehmen und Vereine die Halle sowie deren Nebenarme für repräsentative Veranstaltungen. Weiterführende Informationen zur Balver Höhle und den Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.balver-hoehle.de.

Kilianstollen

Kilianstollen Der Kilianstollen ist ein altes und stillgelegtes Kupferbergwerk in Marsberg und heute ein beliebtes Besucherbergwerk. Der Bergbau im Fresberg wurde erstmals im Jahr 1150 urkundlich erwähnt und wurde im gesamten Mittelalter mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg durchgeführt. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Abbau von Kupfererz durch den Einsatz von Technik wirtschaftlich rentabel. Zu jener Zeit arbeiteten über 700 Bergarbeiter in diesem heutigen Besucherbergwerk. Im Jahre 1945 wurde der Betrieb in diesem Kupferbergwerk eingestellt, insgesamt wurden nach Schätzungen rund 3 Millionen Tonnen Kupfer aus dieser Lagerstätte gewonnen und sodann in Marsberg weiter verarbeitet. Im Jahre 1984 wurde das Besucherbergwerk im Kilianstollen eröffnet und erinnert seitdem an die verschiedenen Perioden des dortigen Bergbaus. Alljährlich finden von April bis Oktober regelmäßig kleine (Dauer etwa eine Stunde) und große (Dauer zwei bis drei Stunden) Führungen statt. Die Temperatur im Kilianstollen liegt das ganze Jahr über bei konstanten 10 Grad, daher empfiehlt es sich für Besucher festes Schuhwerk und warme Kleidung zu tragen. Die Führungen in dem Besucherbergwerk bieten einen sehr umfangreichen und interessanten Überblick über die Geologie und den Kupfererzbergbau in der Region Marsberg, dabei wird ein ganz besonderes Augenmerk auf die traditionelle Aufbereitung von kupferhaltigen Lösungen gelegt. Sehr eindrucksvoll vermittelt ein Besuch im Besucherbergwerk Kilianstollen das frühere Leben unter die Tage und die damals sehr schwierigen Arbeitsbedingungen der Bergleute.

Bilsteinhöhle

Bilsteinhöhle im Sauerland Die Bilsteinhöhle ist ein verzweigtes Höhlensystem und liegt mitten im Naturpark Arnsberger Wald, südwestlich von Warstein. Die Bilsteinhöhle besitzt eine Gesamtlänge von etwa 1.700 Metern, dabei sind rund 450 Meter als Schauhöhle das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Im Jahre 1887 entdeckte ein Waldarbeiter einen bis dato unbekannten Teil dieses Höhlensystems und der Geologe Emil Carthaus wurde beauftragt, einen Teil der Bilsteinhöhle als Schauhöhle zu erschließen. Bei den damit verbundenen, aber auch bei späteren Ausgrabungen wurden vorgeschichtliche und paläontologische Funde gemacht. So zeugen Knochenfunde von Höhlenlöwen, Höhlenbären und Rentieren. Ein Zylinderhalsgefäß, ein Kupferdolch und weitere wertvolle Funde aus der vorrömischen Eisenzeit spiegeln sehr eindrucksvoll die verschiedenen menschlichen Besiedlungsphasen wider. Jeden Tag von 10:00 – 16:30 Uhr finden in der Bilsteinhöhle etwa 30-minütige Führungen statt, dort erfahren die interessierten Besucher alles Wissenswerte über die Entstehung von Stalaktiten und Stalagmiten sowie über tausende von Jahren alten Tropfsteinformationen. Der Eintrittspreis für einen Besuch in der Bilsteinhöhle mit Führung durch einen erfahrenen Höhlenführer beträgt für Kinder bis 16 Jahren 2,50 Euro und für Erwachsene 4,50. Zudem werden auch Abenteuerführungen mit einer anschließenden Fahrt mit einem Planwagen oder gar eine Luchsfütterung angeboten. Weitergehende Informationen finden Sie im Internet unter www.wildpark-warstein .de oder erhalten Sie telefonisch unter 02902 / 27 31.

Rothaarsteig

Rothaarsteig im Sauerland Im Jahr 2001 wurde der Wanderweg Rothaarsteig, der auch als der „Weg der Sinne“ bekannt ist, eröffnet und führt auf einer Strecke von über 154 Kilometern auf dem Gebirgskamm des Rothaargebirges entlang. Von der alten Hansestadt Brilon führt der Hauptweg in zumeist südlicher Richtung über das Wittgensteiner Bergland und das Siegerland unter anderem über den Kahlen Ast hin zur Oranierstadt Dillenburg, am Fuße des Westerwalds gelegen. Durch seine Markierungen mit dem Rothaarsteig-Logo und seine informative Beschilderung bietet der Rothaarsteig einen hohen Grad an Orientierungssicherheit. Der Rothaarsteig verläuft über vielzählige Waldwirtschaftswege sowie naturnahe Wanderwege und Pfade, so dass der Wanderer zahlreiche und reizvolle Bergheiden, Wälder und Quellen entdecken kann. Wasser und Wald bilden die Hauptthemen des Rothaarsteiges, unter anderem führt eine 40 Meter lange Hängebrücke nahe der Ortschaft Kühhude über eine Waldschlucht und dem Wanderfreund bietet sich ein sehr informativer Einblick in das Ökosystem Wald. Bei der Ruhrquelle, nahe Winterberg führt ein Holzsteg durch den natürlichen Quellenbereich. Waldmöbel, wie etwa Waldschaukeln, Waldliegen oder Waldsofas bieten eine willkommene Abwechslung. Sie laden nicht nur zu einer erholsamen Pause ein, sondern machen die umliegende Landschaft und die Natur auf besondere Art und Weise erlebbar. Auf der Wanderung kann es vorkommen, dass der Wanderer einem der sechs Rothaarsteig-Ranger begegnet, deren besonderes Markenzeichen der Rangerhut ist. Die Rothaarsteig-Ranger achten auf die Einhaltung der Vorschriften zum Schutz der Tiere und Pflanzen sowie der Einrichtung entlang des Rothaarsteigs. Zudem organisieren sie auch Wald-Erlebnis-Wanderungen für interessierte Touristen. Alljährlich im Oktober findet der bekannte Rothaarsteig-Marathon statt, bei dem die Läufer einen Höhenunterschied von 838 Meter überwinden und bewältigen müssen.

Panorama Park Sauerland Wildpark

Panorama-Park Sauerland Wildpark Zwischen den Orten Kirchhundem und Erndtebrück, direkt an der Landstraße 553 liegt der Panorama Park Sauerland Wildpark, der bis zum Jahr 2007 Panorama Park Sauerland hieß. Das Besondere an diesem Freizeitpark ist die Einbindung des Parks in die umliegende Natur und dessen Einteilung in einen Tal- und einen Bergbereich. Diese beiden Teilbereiche sind mittels eines Sessellifts oder einer Parkbahn miteinander verbunden, können aber auch jeweils zu Fuß erreicht werden. Der Panorama Park Sauerland Wildpark bietet eine Vielzahl von Attraktionen wie zum Beispiel ein Rutsch-Paradies, ein Mega-Hüpfkissen, ein Labyrinth, ein riesiges Trampolin oder die beliebte Sommerrodelbahn Fichtenflitzer und bietet Spaß, Spannung und Unterhaltung für die gesamte Familie. Ein Streichelzoo mit Meerschweinchen, Minischweinen, Schafen, Ziegen und Kaninchen bietet für die kleinsten Besucher des Panorama Parks Sauerland Wildpark eine spannende und vor allem kuschelige Abwechslung. Zudem können Wölfe, Luchse, Mufflons und Bisons beobachtet werden und eine beeindruckende Greifvogel Flugshow wartet auf die Besucher. Dieser Wildparkbereich des Freizeitparks ist das gesamte Jahr über geöffnet und kann in den Wintermonaten zu ermäßigten Eintrittspreisen besucht werden. Im benachbarten Waldhotel zum Rothaarsteig gibt es attraktive Übernachtungsmöglichkeiten.

Fort Fun Abenteuerland

Fort Fun Abenteuerland Der Freizeitpark Fort Fun Abenteuerland nahe Bestwig befindet sich zwischen den Ortsteilen Andreasberg und Wasserfall. Dieser Freizeitpark präsentiert sich zu großen Teilen im Stil des Wilden Westens und hält für seine Besucher auf einer Fläche von 75 Hektar rund 40 Attraktionen und zwei sehenswerte Shows bereit. Alljährlich besuchen etwa 400.000 Gäste das Fort Fun Abenteuerland und machen diesen Freizeitpark somit zu einem wichtigen Tourismus- und Wirtschaftsfaktor des Sauerlands. Das Fort Fun Abenteuerland glänzt mit seinen außergewöhnlichen Fahrattraktionen, eingebettet in die herrliche Berglandschaft. Eine Fahrattraktion, die in den letzten Jahren neu hinzugekommen ist, ist zum Beispiel das Drachenfluggerät „Wild Eagle“ mit dem die Gäste den Berg mit einer Geschwindigkeit von über 75 km/h hinunterfliegen. Dazu warten neben vielen weiteren Fahrattraktionen unter anderem die 1,3 Kilometer lange Rodelbahn „Trapper Slider“ oder das Sturmschiff „Capt`n Crazy“ auf die wagemutigen Besucher. Die perfekte Mischung aus Stunts und Akrobatik macht die Indianershow TATONKA zu einem atemberaubenden Highlights eines Besuchs im Fort Fun Abenteuerland. Erfahrene Stuntmen stellen in dieser Show ihr Können unter Beweis und wagen dabei unter anderem den Todessprung aus einer Höhe von 25 Metern in ein drei Meter tiefes und brennendes Wasserbecken. Die Auffahrt auf den Stüppelturm, einem Aussichtsturm auf dem höchsten Berg des Fort Fun Abenteuerlandes, bietet danach eine beliebte Abwechslung für die Besucher des Freizeitparks. Bei einem kleinen Imbiss oder einer köstlichen Erfrischung kann man von dort aus einen fantastischen Blick über das gesamte Sauerland genießen. An den zahlreichen Fahrattraktionen kommt es nur sehr selten zu längeren Wartezeiten und die Besucher können die Fahrgeschäfte zügig und häufig nutzen. Seit dem Jahr 2002 liegt das Fort Fun Abenteuerland in den Händen der französischen Betreibergesellschaft „Grevin & Compagnie“. Diese betreibt neben dem Fort Fun Abenteuerland unter anderem noch den „Parc Asterix“ in Frankreich und steht für eine kontinuierliche Investition in neue Fahrattraktionen und spannende Shows.

Biggesee

Biggesee im Sauerland Zwischen Drolshagen, Olpe und Attendorn liegt mit dem Biggesee Westfalens größter Stausee. Der Biggesee ist, malerisch eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft, das ganze Jahr über ein beliebtes und attraktives Urlaubsziel. Auf dem Biggesee verkehren mit der MS Westfalen und mit der MS Bigge zwei Fahrgastschiffe, zudem sind dort beliebte Wassersportarten wie Tauchen, Angeln, Segeln, Surfen oder Rudern möglich. Zahlreiche Rad- und Wanderwege rund um den Stausee laden zu einer Entdeckungsreise in die reizvolle Umgebung ein. Beim Strandbad „Waldenburger Bucht“ wurden im Juni 2010 etwa 1.500 Tonnen Sand aufgeschüttet und anschließend zu einem attraktiven Beachclub mit einer Größe von rund 7.000 Quadratmetern umgebaut. Der Beachclub verfügt neben einem hervorragenden Gastronomieangebot über Kinderanimation und zwei Spielfeldern für Beach Volleyball. Von 1956 bis 1965 wurde der Staudamm des Biggesees errichtet und dieser dient der Regulierung der Flüsse Lenne, Ruhr und Bigge, dazu dient er unter anderem der Wasserversorgung des Ruhrgebiets. Der Stausee hat eine Größe von 8,76 Quadratkilometern und besitzt ein Wasserkraftwerk, das etwa 22 Millionen kWh Strom pro Jahr erzeugt.

Diemelsee

Diemelsee im Sauerland Zwischen Willingen und Marsberg (direkt an der Grenze zwischen Hessen und NRW) im Naturpark Diemelsee liegt der Diemelsee und staut das Wasser der Itter und der Diemel auf. Der Diemelsee bietet den Touristen eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten wie Rudern, Paddeln, Segeln, Tauchen, Surfen oder Angeln. Auch die Wanderfreunde kommen auf dem 63 Kilometer langen und lohnenden aber auch anspruchsvollen Diemelsteig vollends auf ihre Kosten. Weitläufige Strecken rund um den Stausee laden dazu ein, die Natur per pedes, mit dem Mountainbike oder dem Wanderrad zu erkunden. Im Jahr 1924 wurde die Talsperre am Diemelsee nach einer Bauzeit von zwölf Jahren in Betrieb genommen und der Stausee reguliert die Bundeswasserstraßen Mittellandkanal und Weser. Zudem dient der Diemelsee dem Hochwasserschutz und der Erzeugung von Energie. Die Wasserkraftanlage verfügt über eine Nennleistung von 1,04 Megawatt und es pro Jahr 2,50 GWh Strom erzeugt.

Möhnesee

Möhnesee im Sauerland Der Möhnesee ist einer der größten Stauseen in ganz Nordrhein-Westfalen und liegt im Naturpark Arnsberger Wald. Seinen hohen Bekanntheitsgrad erlangte der Möhnesee durch die Bombardierung der alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg, als eine speziell entwickelte Bombe die Möhnetalsperre zerstörte und dadurch eine immense Flutwelle hinab in das Ruhrtal raste. Dabei kamen 1.600 Menschen ums Leben. In der heutigen Zeit gilt die Region rund um den Möhnesee als ein attraktives Urlaubsgebiet, in dem es zahlreiche Möglichkeiten für beliebte Wassersportarten wie etwa Rudern, Paddeln, Segeln, Surfen, Tauchen oder Angeln, gibt. Zudem findet am Möhnesee alljährlich ein großer und bekannter Triathlon-Wettkampf statt. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren wurde die Möhnetalsperre im Jahr 1913 eingeweiht und diese Talsperre staut die Flüsse Heve und Möhne. Zudem dient sie der dem Hochwasserschutz, der Erzeugung von Strom und der Niedrigwasseraufhöhung der Ruhr. Die vier Abschnitte des Möhnesees sind etwa 10 Kilometer lang und etwa 1.037 Hektar groß. Das Wasserkraft weist eine Leistung von 7,04 Megawatt auf.

Hennesee

Hennesee im Sauerland Durch die Stauung der Henne durch die Hennetalsperre entstand im Naturpark Homert, oberhalb von Meschede gelegen, der Hennesee. Neben einem Wasservorratsbehälter dient der Hennesee auch als eine Kraftquelle für Erholungssuchende. Besonders bei Radfahrern, Inlineskatern oder Spaziergängern ist das Ostufer des Hennesees beliebt. Alljährlich von Ostern bis Ende Oktober verkehrt auf dem Stausee das Fahrgastschiff „MS Hennesee“, dazu gibt es ein Angelrevier und eine Badebucht. Im Jahr 1955 wurde die Hennetalsperre als ein Ersatz für die alte Intze-Staumauer errichtet. Neben der Erzeugung von Wasserkraft und dem Hochwasserschutz dient die Hennetalsperre der Niedrigwasseraufhöhung der Ruhr. Das Wasserkraftwerk verfügt über eine Leistung von 1,9 Megawatt und liefert im Mittel 5,8 GWh Strom pro Jahr.

Sorpesee

Sorpesee im Sauerland Südwestlich der Stadt Arnsberg und nordwestlich des Naturparks Homert befindet sich der Sorpesee. Neben vielen Freizeitangeboten zu Lande bietet die Sorpe-Sportlandschaft eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten wie Segel, Ruden, Surfen, Kanusport oder Angeln. Im Jahr 2006 wurde am Westufer des Sorpesee ein Geh- und Radweg neu errichtet, dieser erstreckt sich entlang des gesamten Ufers. Der Sorpesee lässt sich zudem bei einer Fahrt mit dem Fahrgastschiff „MS Sorpesee“ erkunden, auf dem auch zahlreiche und verschiedene Themenfahrten angeboten werden. Nach einer Bauzeit von neun Jahren wurde die Sorpetalsperre im Jahr 1935 eingeweiht. Neben der Energiegewinnung dient die Talsperre der Wasserregulierung der Ruhr. Das Kraftwerkt ist als ein Pumpspeicherkraftwerk ausgelegt und pumpt in der Nacht das Wasser von einem Ausgleichsbecken nach oben in den Sorpesee. Wenn Wasser in die Ruhr abgegeben wird, dient das Pumpspeicherkraftwerk der Erzeugung von Strom.

Aabach-Talsperre

Aabach-Talsperre Die Aabach-Talsperre, welche über 250.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt, stellt ein Trinkwasserreservoir von einer ganz besonderen Qualität dar. Die Talsperre befindet sich in einer naturbelassenen Gegend zwischen Marsberg und Bad Wünnenberg. Diese Gegend ist bisher aus touristischer Sicht kaum erschlossen. Rund um die Aabach-Talsperre lädt ein neun Kilometer langer Rundweg zu einem Wassererlebnis von ganz besonderer Art ein. Eine weitere Freizeitnutzung ist aufgrund der Tatsache, dass die Gegend um den Stausee und der See selbst Wasserschutzgebiet sind, nicht möglich. Nach dreijähriger Bauzeit wurde die Aarbach-Talsperre im Jahr 1978 eingeweiht und 1983 endgültig in Betrieb genommen. Der Stausee mit einer Größe von etwa 1,8 Quadratkilometern ist etwa 2,5 Kilometer lang und dient dem Hochwasserschutz und der Versorgung der Region mit Trinkwasser.