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Wandern-Waldskulpturenweg

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Wanderweg Waldskulpturenweg im Sauerland

Waldskulpturenweg

Der WaldSkulpturenWeg im Sauerland ist ein herausragendes Kultur- und Kunstprojekt von international renommierten Künstlern. Im Lauf der Jahre entstanden entlang des Weges elf Kunstwerke, die die umgebende Landschaft auf eine individuelle Weise prägen. Zum WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland gehört zum Beispiel der Klangteppich, der über dem Tal beim Kloster Grafschaft „über den Teichen“ schwebt. Anfänglich vernimmt der Wanderer ein geheimnisvolles Tönen, das aus Flur und Wald zu kommen scheint. Schließlich steht er im Bremecketal vor einem Kreis aus hohen Kupferstelen. Die von Andreas Oldörp geschaffene Skulptur entspricht dem Orgelpfeifen-Prinzip. Zum Staunen ist die lichtkinetische Skulptur „Blinker II“ in der Nähe von Grafschaft. Diese besteht aus einem 1000 mal 1183,5 Zentimeter großen Stahlgerüst. Daran sind 196 bewegliche Edelstahl-Spiegel montiert mit einer Abmessung von je 50 mal 83 Zentimetern. „Blinker II“ besitzt in etwa die Größe einer herkömmlichen Filmleinwand. Für die jeweilige Vorführung sorgen Luft, Licht, Wind und Sonne.

Eine weitere interessante Installation ist der Hexenplatz. Aufgeklappte Zauberbücher umstellen einen großen Kessel. Das Denkmal erinnert auch an die Zeit der Inquisition. Der Verhörplatz liegt in einer Talsenke und veranschaulicht die Grausamkeiten, die man den vermeintlichen Hexen auch im Sauerland damals antat. Bei Schanze lockt der Krummstab die Schaulustigen in den Wald. Den überdimensional großen Stab ziert folgender Spruch von Martin Luther: „Eine allzu große Macht stürzt durch ihre eigene Masse.“ Der Stab ist etwa 7,5 Meter hoch und wirkt auf das Auge des Betrachters instabil. Dem Künstler Heinrich Brummack gelang eine Nachbildung einer der wichtigsten bischöflichen Insignien des Katholizismus. „Kein leichtes Spiel“ ist der Name eines weiteren Kunstwerks. Die rund 64 Tonnen schwere und vier Meter hohe Stahlskulptur stammt von Ansgar Nierhoff und befindet sich auf dem Rothaarkamm. Geheimnisvoll ist das Monument des verschollenen Falken, denn es ist nur aus luftiger Höhe zu sehen. Die 44 mal 28 Meter hohe Vogelskulptur wurde aus Erdwällen geschaffen und ist von Bäumen bewachsen.